Altersarmut, in einem der reichsten Ländern der Welt…

Das ganze Leben gearbeitet, um im Alter arm zu sein. Was läuft da schief in unserem Land und welche Politiker haben das zu verantworten? Und warum kann es denn so etwas in einem der reichsten Ländern der Welt immer noch geben?

Hier zeigt der Kapitalismus seine hässliche und ungeschminkte Fratze! Schaut euch diese kurze und deprimierende Dokumentation an, und erhebt eure Stimme!

Altersarmut in der BRD

 

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Der Traum ist aus…?

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Papier ist wertvoll…

 

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USA Wahlergebnis

Mein Gott, wie bescheuert kann man als US-Wähler nur sein. Ich bin fassungslos!

 

 

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So soll es sein… so wird es sein!?

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Zitat: „€ 159,00 für 2.500 Flyer DIN A5 sind ganz schön happig, geht da noch was nach unten?“

Für diese Partei haben wir schon vor ein paar Jahren Plakate gedruckt. Darauf stand ganz groß: „Von Arbeit muß man Leben können!“ Es wurde das bedingungslose Grundeinkommen für alle gefordert. Fordern ist sehr einfach, finanzieren will durchdacht sein. Mal eine kleine Kostenrechnung für diesen Auftrag:

Die 4 Druckplatten kaufen wir bei unserem Plattenkopierer für € 36,00 ein. Unser Düsseldorfer Kollegenbetrieb hat leider schon seine Mitarbeiter entlassen müssen, jetzt versucht unser Kollege mit seiner qualifizierten Arbeit zumindest seine kleine Familie zu ernähren! Wir kaufen bei unserem lokalen Kölner Papierhändler das für diesen Auftrag benötigte Papier für € 31,00 ein, das Papier wird uns frachtfrei am nächsten Tag mit einem LKW und einem Fahrer (das ist des Fahrers Beruf, auch der sollte doch etwas Geld verdienen?) geliefert. Jetzt haben wir schon € 67,00 investiert. Die Produktion bis zum Verpacken dauert für diesen Auftrag 4 Stunden und es sind nur in unserer Druckerei 3 Mitarbeiter damit beschäftigt.

Nehmen wir jetzt nur mal den von dieser und anderen Parteien und auch von uns als viel zu niedrig angesehenen Mindestlohn von € 8,50 BRUTTO!!!! als Grundlage für die Arbeit unserer Facharbeiter, dann macht das 4 Stunden x € 8,50 Mindestlohn = € 34,00 : 3 Mitarbeiter sind € 11,33 pro Mitarbeiter (bei uns gibt es aber Lohn, nicht kleinen Mindestlohn).

Jetzt rechnen wir doch mal, meine Pfennigfuchser 😉

Platten: € 36,00 + Papier € 31,00 + Mindestlohn € 34,00 = € 101,00 und das dann von dem angebotenen Verkaufspreis von € 159,00 abgezogen, da bleiben dann noch für alles andere wie Maschinen, Strom, Reparaturen usw. satte € 58,00 übrig.

Ja meine Lieben, € 159,00 für 2.500 Flyer DIN A5 in CMYK sind wirklich ein unverschämter Schweinepreis. Es stehen in NRW und im Bund Wahlen an. Dankeschön! Wir haben euer Signal verstanden! Worte sind geduldig, kluge Taten offensichtlich unendlich schwer.

Wir haben beschlossen, auf die Frage des „… geht da noch was nach unten?“ nur noch mit diesem Blogeintrag zu Antworten. Alles Andere ist für uns extrem beleidigend, bei so was machen wir nicht mehr mit!

 

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EU-Wissenschaftler: Pestizide als Ursache für Bienensterben bestätigt!

Schaut euch mal diesen tollen Film des BR an:
http://www.ardmediathek.de/tv/DoX-Der-Dokumentarfilm-im-BR/More-than-Honey-Bitterer-Honig/Bayerisches-Fernsehen/Video?bcastId=24831852&documentId=35947298

 

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Zertifizieren? Nein, das machen wir nicht (mehr)!

Seit einiger Zeit werden auch wir immer häufiger dazu aufgefordert, uns „zu Zertifizieren“. Die Themen sind so vielfältig wie die „progressive Szene“. Gemeinwohl-Ökonomie möchte gerne mit uns eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen, andere Kunden hätten gerne eine Zertifizierung zur Kreislaufwirtschaft, alle erwarten nicht mehr eine aus Überzeugung gelebte ökologische und soziale Produktion, sondern eine Bescheinigung darüber. Und folgst Du nicht gleich dem Wunsch/Befehl des Antragstellers, sind auch sehr bald dessen Aufträge weg. Die landen dann temporär bei dem frisch Zertifizierten, bis eine neue Idee zur Zertifizierung in Umlauf ist, dann sind sie auch bei dem wieder weg.

Sehr deutsch ist das alles, sehr bürokratisch und so, wie wir (TIAMATdruck) das nun schon seit über 35 Jahren kennen. Ihr vertraut nur einer nachrechenbaren Formel, löst gerne zuerst eine Bahnsteigkarte, bevor der Bahnhof besetzt wird.

1981 schon gründeten wir uns als selbstverwalteter Betrieb, verstanden uns wie einige wenige Firmen in Deutschland als Kollektiv. Fast niemand diskutierte damals außerhalb der Kollektive über den konsequenten Einsatz von Recyclingpapier oder über die fachgerechte Entsorgung von Chemikalien, wir aber machten es einfach. Wir mussten (bis heute) sehr oft unsere Kunden von der konsequenten Nachhaltigkeit überzeugen, auch dass Umweltschutz mehr kostet als Umweltschweinereien. Und das es der menschlichen Natur widerspricht, das Leben in Arbeit und Freizeit zu zerteilen. Auch Arbeitszeit muss lebenswert sein, basta. Aber viele unserer Kunden waren und sind bis heute oft nicht bereit, dafür auch den angemessenen (vielleicht auch höheren) Preis zu zahlen. Es wird sehr moralisch lieber ein Zeugnis verlangt. Dann aber für dieses Ideal unter Umständen auch etwas mehr bezahlen zu müssen wie bei Flyeralarm und Konsorten, wie sieht es denn damit aus? Der saugünstige Onlinedruckereienpreis heiligt dann doch das fehlende Zertifikat, wer so günstig = groß ist, der wird schon alles korrekt machen, gell? Zertifikat hin oder her, wir zahlen doch nicht vor Ort mehr als im Netz, da hört dann aber doch political correctness auf.

1991 lösten wir uns selbst als Kollektiv auf, aber unsere Gehirne und Visionen sind so geblieben wie sie waren und deshalb werden wir uns auch nicht mal wieder für irgend eine Idee zertifizieren, zumal die meistens sowieso nicht neu ist!

Meine Lieben, wir sind aus dem Alter raus, wo wir das Rad alle paar Jahre neu erfinden müssen. Wir genießen glaube ich so was wie Bestandsschutz. Und wem dann alles so nicht gefällt, …tja!

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Beratung wird doch gerne (aber dann bitte kostenlos) genutzt!

Es freut mich immer wieder, wenn ich potentielle Kunden beraten kann. Beratung gehört zu jedem Beruf, der ein Ziel verfolgt und zum erfolgreichen Abschluss beitragen will. Und eine erfolgreiche Beratung ist auch Selbstbestätigung für das eigene über viele Jahre oder auch Jahrzehnte erarbeitete Fachwissen. Ja, erarbeitet ist was anderes wie erworbenes Fachwissen, da steckt aktives Tun dahinter!

Heute hatte ich das Vergnügen, zweimal in diesem Sinne gefordert zu sein und zweimal im Telefonat auch ziemlich schnell zu erfahren, das der Druckauftrag auf jeden Fall „online“ abgewickelt wird, aber es gibt da Probleme die diese preiswerte Möglichkeit behindern.

Die Probleme konnte ich beratend lösen und eine der beiden Kundinnen bedankte sich für diese tolle Beratung mit den abschließenden Worten, jetzt wäre Ihr auch klar, wieso das Druckgewerbe ein Meistergewerbe sei, da müsse Frau ja so richtig viel Wissen!

Beide Beratungen dauerten im Schnitt 15 Minuten und beide Beratungen waren kostenlos und führten denn dazu, daß diese Aufträge „online“ billig abgewickelt werden konnten. Glückwunsch!!, da habt ihr uns ja noch in Düsseldorf, vor Ort, erwischt. In einem Jahr kann es sein, das die netten beratenden lokalen Betriebe insolvent sind!

Denn: Von Arbeit muß man doch Leben können! ODER???? Aber, meine Lieben, das wirkliche reale Leben in unserem Veedel geht hoffentlich immer weiter und bleibt hoffentlich so richtig real, nicht virtuell online ;-))

Wisst ihr was, darauf mache ich mir jetzt eine tolle Flasche Bolten Alt aus Korschenbroich auf, da wohne ich und das ist auch noch eine der wenigen eigenständigen Brauereien. Und ich unterstütze alle meine regionalen Anbieter, damit ich nicht schon bald nur noch Einheitskacke kaufen muß!

Dazu von den Bläck Föös aus Kölle (das ist eine kleine aber tolle Stadt in der Nähe von Düsseldorf):

Drink doch ene met

Ne ahle Mann steht vür der Wirtschafftsdür,
der su jern ens ene drinken däät,
doch he hätt vill zu wennisch Jeld,
sulang he uch zällt.
In der Wirtschaff is die Stimmung jrus,
äver keiner sück der ahle Mann, doch do kütt ene mit enem Bier,
und sprisch en enfach an.

Refrain:

Drink doch ene met,
stell dich nit esu ann,
du stehs he die janze Zick erüm.
Hässt du och kei Jeld,
dat is janz ejal,
drink doch met unn kümmer disch net drümm.

Su mansche sitz vielleisch allen zu Huss,
der su jern ens widda lachen dät.
Janz heimlisch, da wat hä nur darup,
dat ene zu imm säht

Refrain:

Drink doch ene met,
stell dich nit esu ann,
du stehs he die janze Zick erüm.
Hässt du och kei Jeld,
dat is janz ejal,
drink doch met unn kümmer disch net drümm.

Drink doch ene met,
stell dich nit esu ann,
du stehs he die janze Zick erüm.
Hässt du och kei Jeld,
dat is janz ejal,
drink doch met unn kümmer disch net drümm.

 

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Doku „Jamel“ wo ist denn das?

Puh, habe grade in der Mediathek eine Doku über „Jamel“ gesehen. Mann oh Mann, was für eine braune Sch…e! Was für ein braunes Kuhkaff!

Da kann ich nur anbieten, die Düsseldorfer Tote Hosen :-))  (Düsseldorf ist eine sehr tolerante und große Stadt in der Nähe von Köln):

Aber auch das Original ist so richtig prima 🙂

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